Heute habe ich eine Frau kennen gelernt, die ihre Tochter in der 28. Schwangerschaftswoche verloren hat.

Sie hat mich sehr darin bestätigt und bestärkt, dass wir für jeden Tag mit unseren Kindern dankbar sein sollten.

Ein Kind, gesund und lebendig, auf die Welt zu bringen, scheint für uns so selbstverständlich zu sein. Das sollte es aber nicht. Es gibt sehr viele Mütter und Väter, die ihre Kinder zu Grabe tragen müssen. 

Heute habe ich erfahren, dass sie oft darüber nicht sprechen sollen/dürfen, weil man eben über sowas nicht spricht. Sie bekommen oft den Rat, es einfach sofort wieder zu versuchen. Ich frage mich dabei, ob das Leben des Sternchens in dem Moment als unwichtig erachtet wird, sodass man sein Fehlen schnell durch ein „anderes“ Kind ersetzt werden kann. 

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