Der Kinderdok hat mich dazu animiert so eine Art Jahresrückblick zu machen.

Zugenommen oder abgenommen?

Eher abgenommen. Die Schwangerschaftspfunde sind gepurzelt.

Haare länger oder kürzer?

Sowohl als auch. Zum Jahresende eher doch länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Laut Optiker eher kürzsichtiger. Allerdings nur im wenige Punkte.

Mehr oder weniger bewegt?

Eindeutig mehr, da meine Tochter das Laufen gelernt hat und ich ihr hinterher laufen darf. Sportlich gesehen auch mehr. Schließlich sollen noch mehr Pfunde gehen.

Der hirnrissigste Plan?

Ein nettes Mädel aus dem Internet bat mich darum, ihr ein Kuscheltier nach Zeichnung zu nähen. Ein großer Teil ist mir auch gelungen. Beim Kopf bin ich so verzweifelt, dass ich mich geschämt habe es ihr zu sagen. Ich habe sie so sehr enttäuscht, dass ich solche Wünsche nicht mehr erfüllen möchte, wenn ich mir nicht sicher bin, es tatsächlich zu schaffen.

Die gefährlichste Unternehmung?

An sich bin ich ein sehr vorsichtiger Mensch, daher gab nichts was sooo gefährlich werden konnte.

Die teuerste Anschaffung?

Ein neues Auto. Das „Alte“ musste in die Presse, weil es ein wirtschaftlicher Totalschaden wurde, nachdem mir eine in die Seite gefahren ist.

Das leckerste Essen?

Weihnachtsgans bei Mama.

Das beeindruckendste Buch?

Michael und Regine Hauch „Kindheit ist keine Krankheit: Wie wir unsere Kinder mit Tests und Therapien zu Patienten machen“ Empfehlung vom Kinderdok.

Dieses Buch war wirklich toll. Es hat mich echt schockiert, wie sehr die Kinder heutzutage als Projekt angesehen werden und bei jedem kleinen „Fehler“ sofort zu etlichen Spezialisten geschleppt werden. Was vermitteln wir unseren Kindern damit? Dass sie nicht in Ordnung sind, wie sie eben sind und jede Abweichung von irgendeiner, wahrscheinlich von jemanden der kinderlos ist, aufgestellten Norm abweichen.

Der ergreifendste Film?

Interstellar. Star Wars konnte ich noch nicht sehen in 2015.

Beste CD?

Adele mit 25. Ich liebe ihre Musik.

Das schönste Konzert?

Ich bin nicht so der Konzertgänger. Daher keins.

Das beste Lied?

Hello von Adele.

Die meiste Zeit verbracht mit…

… mit meiner Familie.

Die schönste Zeit verbracht mit…

… meiner Familie.

Vorherrschendes Gefühl 2015?

Glück vermischt mit Aufregung. Manchmal auch Wut und Traurigkeit. Aber im Großen und Ganzen doch Glück.

2015 zum ersten Mal getan?

Yoga

2015 zum letzten Mal getan?

Über die Schwiegereltern aufgeregt. Über psychisch kranke Menschen soll man sich nicht aufregen, denn es ist die Krankheit, die da raus will.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Alkohol getrunken. Da unsere Stillbeziehung fast 18 Monate gedauert hat, habe ich es mir verkniffen.

Drei Dinge auf die ich gerne verzichtet hätte?

  1. Der Autounfall Anfang Dezember.
  2. Autokauf im Dezember
  3. Der erneute Versuch meiner Schwiegermutter mich in ihre Psychospielchen zurückzuziehen.

Die wichtigste Sache, von der ich Jemanden überzeugen konnte?

Meine Schwester in DE zu bleiben und nicht wieder in die USA zu gehen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Einige selbst genähte Dinge für viele liebe Menschen.

Das schönste Geschenk, das ich erhalten habe?

Das Lächeln, als die Menschen die selbstgenähten Dinge auspacken durften.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Mein Mann: „Ich wünsche mir noch weitere kleine Babys mit dir.“

2015 in einem Wort?

Krebs. Irgendwie hat der Krebs viele Menschen erwischt, die mich wichtig sind.

Was ich noch sagen möchte:

Ich habe vor dieses Jahr viel mehr zu nähen und viele weiteren Menschen glücklich zu machen.

 

 

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