Versteht mich nicht falsch. Hebammen machen einen super Job. Aber es gibt aber auch schwarze Schafe. Ihr seid uns eine große Hilfe bei der Geburt, doch gleichzeitig seid ihr auch eine Quelle von Problemen und jeder Menge Qual. Meine Geburt war dank der Hebamme und der Ärztin eine Qual. Ich habe bis heute damit zu kämpfen.

Als meine Tochter auf die Welt kam, wurde ich behandelt als wäre ich dummes Vieh. Ohne Gefühle, ohne Verstand. Meine Beine wurden von meiner tollen Hebamme einfach auseinander gerissen. Sie hat ihre Finger in mich rein gesteckt, ohne mir Bescheid zu sagen. Die Geburt glich mehr einer Vergewaltigung. So kam es mir vor.

Trotz Einleitung mit Oxytocin wurde mir eine PDA verweigert. Man hat mich über eine Stunde gequält. Sowohl Hebamme als auch Ärztin haben sich meine Schreie angehört und die Augen verdreht. Ich soll mich ja nicht so anstellen.

Bei der Geburt habe ich über 16 Stunden gekotzt. Erst jede Wehe, dann nach Zugabe von Vomex A i.v. wurde es jede 2-3 Wehe. So ging es stundenlang. Nach all der Zeit hatte ich einen Geburtststillstand. Daher sollte mit Oxy nachgeholfen werden. Ich bat um die PDA. Der Zettel lag schon im Zimmer und musste nur noch unterschrieben werden. Es wurde mir gesagt, dass es auch ohne geht. Nein danke, tut es nicht. Gebrüllt habe ich. Wie ein Tier. Solche Schmerzen kann man sich nicht vorstellen. Nach etwa einer Stunde in der Hölle, schrie ich samt Mann nach einer PDA oder gar gleich nach einem Kaiserschnitt. Reaktion der Hebamme war zum brüllen komisch: „Sabrina (Name geändert) komm mal, die will jetzt doch ne PDA! „. Am liebsten hätte ich dieser Hohlfrucht irgendetwas an ihre hohle Birne geworfen. Kaum war die PDA gesetzt, wurde es auch besser. Nur das Gekotze blieb.

Als mein süßes Wunder dann da war, wurde meine Brust grob ich die Hand genommen und meiner Tochter in den Mund „gestopft“. Sehr schönes Gefühl. Danke dafür. Ich bin doch keine Kuh, die ihr Kalb füttern will.

Auf Station ging es so weiter. Man wird behandelt, als wäre man kein Mensch mehr. Ich bin Mutter geworden, nicht öffentliches Eigentum. Wenn ich pinkeln muss, dann brauche ich keine Krankenschwester, die daneben steht, um zu schauen, ob ich es auch richtig mache. Ist ja auch das erste Mal, dass ich mit meinen 28 Jahren, pinkeln gehe.

Irgendwie hat mir auch niemand gezeigt, wie man das Kind richtig anlegt. Stattdessen wurde mir ein tolles Stillhütchen aufgezwungen. Bis heute werden wir dieses Drecksteil nicht los. Warum? Weil eine Schwester keine 2 Minuten Zeit hatte.

Ich hasse das Personal der Klinik. Man hat mir das beste einfach genommen. Ich kann nicht drauf los stillen. Ich kann auch nicht einfach in der Öffentlichkeit stillen. Ich muss mich fast ganz entblößen, damit ich das Hütchen aufsetzen kann. Wenn die Maus das Teil dann runter reißt und auf den Boden wirft, dann kann ich sie nicht mal stillen. Ich habe genug Milch, ich habe tolle Brüste zum Stillen und ich liebe das Stillen. Doch kann ich es nicht.

Das Schlimmste an der Sache ist, dass diese Menschen jeden Tag so weiter machen und wer weiß, wie viele Mütter die gleichen Probleme entwickelt haben. Ich werde mich in einem Brief beschweren. Ich werde Namen nennen und ich werde versuchen alles zu tun, damit diese Menschen nicht mehr in diesem Beruf arbeiten können, ohne dass ihnen einer auf die Finger schaut.

Als Mutter ist man heute eher eine Belastung für die Gesellschaft.

Wir sind Mütter! Wir haben eine Geburt gemeistert! Zollt uns ein wenig Respekt und behandelt uns nicht wie Vieh. Wir haben immer noch Würde und ein Verständnis von Privatsphäre.

Beim zweiten Kind werde ich keiner Hebamme und keinem Arzt mehr vertrauen.

 

Advertisements